Die Zerreißprobe

03.03.2026

Eine Zerreißprobe für alle, es zieht und zerrt an uns, wir können es nicht verhindern, wir können es nur zulassen. Warum ist nicht die Frage und auch nicht wohin, sondern es geht nur um das Zulassen und das Vertrauen, dass alles geführt ist. Riesige Tore werden geöffnet, sie alle gemeinsam ergeben ein überdimensionales Portal, durch das wir hindurchmüssen. Wir können nicht selbst darüber bestimmen, ob wir wollen, nicht wie wir wollen und auch nicht wann, sondern jetzt ist der Moment, wo wir hindurchmüssen. Wir kennen nicht das Ziel und nicht das Warum, aber darum geht es auch nicht, denn es geht um das Große und Ganze, das sich neu formt und in eine neue Ebene geführt wird.

Das Beste aus der Situation zu machen wäre, ein stiller Beobachter zu sein, der dem Geschehnis keinen Wert beifügt und auch nicht versucht, etwas daran zu ändern. Der Beobachter tut sich am leichtesten, einfach nur wahrzunehmen, ohne Kommentare oder Wünsche. Das ist eine große Herausforderung, sich nicht in diesem ganzen Prozess zu bewerten, sondern nur zu beobachten. Dass es uns wohin führt, wissen wir und dass es uns zur Entwicklung helfen wird, wissen wir auch, aber trotzdem sehen wir uns gerne als Opfer, das nicht gefragt wurde, ob es das überhaupt will. Nimm dich heraus aus dieser Rolle, höre auf, allem einen Wert zu geben und alles anzuzweifeln. Versuche stattdessen das Große und Ganze zu erkennen und versuche zu verstehen, dass es nicht um dich im Kleinen geht, sondern dass du dem Großen dienst.

Das geöffnete Portal, durch das wir hindurchgeführt bzw. hindurchgezogen werden, ist ein Hilfsmittel, das als Schleuse dient. Solche überdimensionalen Portale sind nur sehr selten geöffnet, immer nur dann, wenn wirklich großer Bedarf vorhanden ist. Die jetzige Zeit hat solch einen großen Bedarf, damit etwas Neues entstehen kann. Verstehe, wir sind immer in einem Bewegungs- und Veränderungsprozess, aber manchmal geht es um etwas, was mehr Bewegung und noch mehr Veränderung von uns abverlangt und genau das ist jetzt der Fall. Daher brauchen wir eine mächtigere und kräftigere Maßnahme, um uns dorthin zu bringen, wohin wir ganz schnell sollen. Das Zeitrad des Schöpfers misst seine Zeit anders, als wir im Erdenraum, daher verwechsle "schnell" nicht mit unserer Zeitbemessung, aber wenn der Schöpfer schnell meint, dann ist es deshalb, weil das Zeitrad einen großen Sprung von einer Zeitachse zur nächsten macht. Wir müssen diesen Sprung mitmachen, wir können nicht zurückbleiben, deshalb diese jetzige Aktion des Neuwerdens auf einer anderen Ebene.

Keiner von uns hat Zugang dorthin, wir können nur vermuten, es aber nicht wissen. Das einzige was uns wirklich hilft, ist es zuzulassen und zu vertrauen, dass uns die göttliche Führung dorthin bringt, wohin wir sollen. Auch wenn du dich überlastet und gedrängt fühlst, auch wenn du vielleicht gerade überhaupt nicht bereit bist, dich so rasch und beinahe unkontrolliert weiterzuentwickeln, vertraue darauf, dass das Mächtigste dieses ganzen Prozesses das Ziel ist. Der Schöpfer hat das Zeitrad bereits in die neue Zeitachse gelenkt, nun ist es an der Zeit, dass wir wahrnehmen, dass auch wir der neuen Zeitachse angehören.

Was bisher an Systemsteuerungen und Gewohnheiten mit bestimmten Zyklen verbunden war, verlor seine Gültigkeit, nämlich genau in dem Moment, als das Zeitrad des Schöpfers in die neue Zeitachse geführt wurde. In diesem Moment bauen sich aber neue Zyklen mit ihren Steuerungen auf und werden für uns sichtbar, sobald wir unsere Wahrnehmung darauf ausrichten. Das Loslassen des Alten führt automatisch ins Wahrnehmen des Neuen und wir sollten es feiern, dass wir im Neuen ankommen (können, sollen, wollen, müssen).

Die Zerreißprobe findet in uns statt, sie symbolisiert den Prozess vom Alten ins Neue. Das Alte wird zerrissen und entzweit, sodass es uns auch keinen Halt mehr geben kann. Spätestens dann lassen wir es auch los, weil wenn es uns keinen Halt mehr geben kann, wird es nutzlos. Du kannst es loslassen, weil es dir nicht mehr nutzen kann und dann wirst du dich automatisch mit dem Neuen verbinden und es in dir verankern als die neue Lebensstruktur, die dann vorhanden ist. Das ist ein schneller und intensiver Neuwerdungsprozess, in diesem es keine Erneuerung des Alten gibt, sondern in diesem alles neuwerden wird. Das Alte kann nicht mit erneuert werden, es gibt kein upgrade dafür, es ist fertig und hat ausgedient. Versuche also nichts davon mitzunehmen, es würde dich nur daran blockieren, das Neue in dir verankern zu können.

Wir beginnen ein neues Fass zu befüllen und in dieses passt kein alter Wein. Im neuen Fass kann nur der neue Spirit eingefüllt werden. Du bist symbolisch als Mensch das Fass, in dieses ein neuer Geist einfließen will. Dein alter Geist hat die falsche Schwingung und falsche Inhalte, er passt nicht mehr zu dir. Eigne dir daher den neuen Spirit an, denn in der neuen Zeitachse gibt es nur mehr diesen.

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